Datenschutz – Der Datenschutzbeauftragte

DSGVO

Was ist notwendig zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ?
Grundsätzlich haben Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die regelmäßig mit personenbezogenen Daten umgehen die Verpflichtung einen Datenschutzbeauftragten zu benennen (§ 38 Abs. 1 S. 1 BDSG-neu ergänzend zu Artikel 37 Absatz 1 b DSGVO).

Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern sind verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, wenn sie personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeiten (Datenschutz-Folgenabschätzung nach Artikel 35 der Verordnung (EU) 2016/679).

Anforderungen an den Datenschutzbeauftragten
Der Datenschutzbeauftragte wird auf der Grundlage seiner beruflichen Qualifikation und insbesondere des Fachwissens benannt, das er auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzt, sowie auf der Grundlage seiner Fähigkeit zur Erfüllung der in Artikel 39 DSGVO genannten Aufgaben (Art. 37 Abs 5 DSGVO).

Bei der Bestellung dürfen keine Interessenskonflikte auftreten (Art. 38 Abs. 6. DSGVO). Dies könnte der Fall bei Mitarbeitern aus der IT-Abteilung, dem Personalwesen oder der Geschäftsführung sein.

Der externe Datenschutzbeauftragte
Insbesondere für kleinere und mittlere mittelständische Unternehmen könnte die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten Vorteile bieten.

  • Arbeitet im Rahmen des Projektauftrags und ist nicht weisungsgebunden
  • Die Kosten sind kalkulierbar
  • Kein Interessenskonflikt
  • Kein besonderer Kündigungsschutz wie interne Datenschutzbeauftragte
  • Fachliche Eignung, Kosten für Fort- und Weiterbildung entfallen
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Unser TÜV zertifizierter Datenschutzbeauftragter steht Ihnen gerne zur Beantwortung von Fragen rund um den Datenschutz zur Verfügung.

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